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Hôpital Cochin – Port-Royal · AP-HP · Université Paris Cité
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💊 Zentrum für die Embolisation bei erektiler Insuffizienz durch venöse Leckage · Paris

Interventionelle Radiologie · Hôpital Cochin AP-HP · Paris

🏥 Referenzzentrum · Paris 14. Arrondissement

💊 Zentrum für die Embolisation bei erektiler Insuffizienz durch venöse Leckage · Paris

Penile venöse Leckage · CT-Kavernographie · Perkutane Embolisation · Ambulant · Cochin AP-HP Paris

Kurzantwort

Die penile venöse Leckage ist eine vaskuläre Ursache der erektilen Dysfunktion und wird mittels CT-Kavernographie diagnostiziert. Das Zentrum für die Embolisation bei erektiler Insuffizienz durch venöse Leckage am Cochin AP-HP bietet eine ambulante perkutane Behandlung an, die gezielt die verantwortlichen Venen behandelt.

⭐ Ein vollständiger Behandlungsweg an einem Ort. Wir sind eines der wenigen Zentren in Frankreich, das die gesamte Versorgung der venösen Leckage durchführt: die vollständige Diagnostik (CT-Kavernographie und dynamischer Doppler-Ultraschall) und die Behandlung durch Embolisation, und das alles ohne Honorarüberschreitungen.

Zentrum für die Embolisation bei erektiler Insuffizienz durch venöse Leckage am Cochin AP-HP

Das Zentrum für die Embolisation bei erektiler Insuffizienz durch venöse Leckage des Hôpital Cochin AP-HP bietet eine minimalinvasive perkutane Behandlung der erektilen Dysfunktion venöser Ursache (penile venöse Leckage oder venookklusive Insuffizienz) an. Dieses innovative Verfahren richtet sich an Patienten, bei denen medikamentöse Behandlungen (PDE-5-Hemmer: Sildenafil, Tadalafil) nicht gewirkt haben und bei denen eine objektivierte vaskuläre Ursache vorliegt.

Die venöse Leckage wird mittels CT-Kavernographie diagnostiziert (dynamische CT nach intrakavernöser Injektion). Die perkutane Embolisation der krankhaften drainierenden Venen (dorsale Venen oder Crura-Venen) erfolgt in Vollnarkose, ambulant, über die rechte Leistenvene. 100 % erstattet am Cochin AP-HP, ohne Honorarüberschreitungen.

Zentrum für venöse Leckage auf einen Blick: Kennzahlen

Unser Zentrum behandelt die erektile Dysfunktion durch eine bildgebend bestätigte penile venöse Leckage mittels perkutaner Embolisation, nach einer vollständigen diagnostischen Abklärung (CT-Kavernographie, Doppler-Ultraschall).

Kriterium Angaben
Wirksamkeit60 bis 75 % Verbesserung bei gut ausgewählten Patienten
Unerlässliche VoraussetzungIn der CT-Kavernographie bestätigte venöse Leckage vor jeder Behandlung
Narkose / KrankenhausaufenthaltVollnarkose: ambulant, Wiederaufnahme der Aktivität nach 48 Std.
KostenübernahmeVom Cochin AP-HP über die französische Krankenversicherung (Assurance Maladie) erstattet, keine Honorarüberschreitungen

Daten validiert vom Team von Prof. Anthony Dohan, Abteilung für Interventionelle Radiologie, Hôpital Cochin AP-HP, Université Paris Cité.

Wer kann von der Behandlung profitieren?

  • Erektile Dysfunktion durch venöse Leckage, in der CT-Kavernographie bestätigt (venookklusive Insuffizienz)
  • Versagen der PDE-5-Hemmer (Viagra®, Cialis®, Levitra®) in Höchstdosis
  • Objektivierte vaskuläre Ursache: keine Indikation bei rein psychogener erektiler Dysfunktion
  • Patient mit erhaltenen nächtlichen Erektionen (Evans +) und dokumentierter venöser Leckage
  • Ablehnung der Penisprothese oder Gegenanzeige
  • Vorherige umfassende andrologische Abklärung (Testosteron, Prolaktin, Doppler-Ultraschall des Penis)

Unsere Techniken

🔬 Diagnostische CT-Kavernographie

Dynamische CT des Penis nach intrakavernöser Injektion von Prostaglandin E1 und Gabe von Kontrastmittel. Ermöglicht die Lokalisation der Leckagestelle (dorsale, Crura-, kavernöse Venen) und die Planung der Embolisation.

🩸 Perkutane Embolisation der Leckagevenen

Selektive Katheterisierung der drainierenden Penisvenen über die rechte Leistenvene. Embolisation mit Coils und/oder biologischem Kleber (Cyanoacrylat). Durchführung in Vollnarkose, ambulant. Rückkehr nach Hause am selben Tag.

📊 Doppler-Ultraschall des Penis

Umfassende Gefäßabklärung vor und nach dem Eingriff. Beurteilt den arteriellen Einstrom (systolische Spitzengeschwindigkeit > 35 cm/s) und bestätigt die venöse Komponente (Resistance-Index < 0,75, diastolische Geschwindigkeit > 5 cm/s).

🤝 Koordinierte andrologische Abklärung

Versorgung in Zusammenarbeit mit der Urologie und Andrologie des Cochin. Umfassende Hormonabklärung, bei Bedarf psychologische Beurteilung. IIEF-5-Score vor und nach dem Eingriff.

Ergebnisse

~98 %
Technischer Erfolg des Eingriffs
60–70 %
Verbesserung der Erektionen
Ambulant
Rückkehr am selben Tag
100 %
Erstattet

Die Wirksamkeit wird vor und nach dem Eingriff objektiv anhand des IIEF-Scores (International Index of Erectile Function) bewertet, dem Referenzfragebogen. Aktuelle Studien berichten von einem technischen Erfolg der Embolisation von nahezu 98 % mit einer klinisch bedeutsamen Verbesserung der Erektionsfunktion bei einer Mehrheit der Patienten bereits in den ersten Wochen. Die Ergebnisse hängen vom genauen Mechanismus der Dysfunktion und vom möglichen Vorliegen einer zusätzlichen arteriellen Komponente ab.

Für wen ist dieses Verfahren NICHT geeignet?

  • Rein psychogene erektile Dysfunktion (ohne vaskuläre Ursache)
  • Reine arterielle Insuffizienz (unzureichender arterieller Einstrom: systolische Spitzengeschwindigkeit < 25 cm/s)
  • Erektile Dysfunktion unter laufender Androgentherapie, die noch optimiert wird
  • Schlecht eingestellter Diabetes mit schwerer, nicht stabilisierter Neuropathie

Eine vorherige umfassende Gefäßabklärung (Doppler-Ultraschall des Penis + CT-Kavernographie) ist vor jeder Therapieentscheidung unerlässlich. Die Indikation wird gemeinsam mit dem Urologen und Andrologen gestellt.

Der Ablauf in der Praxis

1
Sprechstunde und Gefäßabklärung

Beurteilung mittels dynamischem Doppler-Ultraschall des Penis (Messung der Geschwindigkeiten, Suche nach venösem Reflux) und CT-Kavernographie, um die venöse Leckage zu bestätigen und die verantwortlichen Venen genau zu lokalisieren. Der Ausgangswert des IIEF-Scores wird erhoben.

2
Embolisationseingriff

In Vollnarkose, über eine feine Venenpunktion. Die insuffizienten Venen werden unter Röntgenkontrolle mit Coils und/oder einem flüssigen Embolisat verschlossen. Dauer: etwa 1 Stunde.

3
Rückkehr nach Hause am selben Tag

Überwachung über einige Stunden, dann Entlassung. Die gewohnten Aktivitäten werden rasch wieder aufgenommen, in den ersten Tagen sollten intensive Anstrengungen vermieden werden.

4
Nachsorge

Erneute Beurteilung der Erektionsfunktion (IIEF-Score) in zeitlichem Abstand zum Eingriff. Die Besserung kann in den ersten Wochen schrittweise erfolgen. Koordinierte Nachsorge mit dem Urologen und Andrologen.

Häufige Fragen

Was ist eine penile venöse Leckage?
Es handelt sich um eine Erektionsstörung, bei der das Blut in den Schwellkörpern nicht ausreichend zurückgehalten wird. Trotz guter Stimulation und normalem arteriellem Einstrom kommt es zu einem Verlust der Rigidität.
Wie wird die Diagnose bestätigt?
Die Diagnose stützt sich auf einen dynamischen Doppler-Ultraschall des Penis, gelegentlich ergänzt durch eine Kavernosometrie, um den Mangel an venöser Rückhaltung zu objektivieren, bevor eine Behandlung erwogen wird.
Ist die venöse Embolisation wirksam?
Die Ergebnisse hängen von der Ursache und vom Ausmaß der Leckage ab. Die Indikation wird im Einzelfall nach vollständiger Abklärung gestellt, in Abstimmung mit dem zuständigen Andrologen oder Urologen.

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Warum diese Seite verlässlich ist

Verfasst vom Team der Interventionellen Radiologie des Hôpital Cochin AP-HP, Université Paris Cité. Medizinische Durchsicht durch einen interventionellen Radiologen der Abteilung. Letzte Aktualisierung: Juli 2026.

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