📖 Was ist das Beckenstauungssyndrom?
Das Beckenstauungssyndrom (PCS) verursacht chronische Unterleibsschmerzen durch erweiterte Venen im Becken (Beckenvarizen) — ähnlich Krampfadern, aber im Beckenbereich. Die Schmerzen verschlimmern sich typischerweise durch langes Stehen und gegen Ende des Menstruationszyklus.
Die Embolisation der Beckenvarizen blockiert die betroffenen Venen über einen Katheter — ambulant, ohne chirurgischen Schnitt.
⚡ Auf einen Blick
| Kriterium | Angaben |
|---|---|
| Betäubung | Örtlich — ambulant |
| Erfolgsrate | 70–85% deutliche Schmerzverbesserung |
| Kosten | Von der französischen Krankenversicherung übernommen |
Daten validiert vom Team von Prof. Anthony Dohan, Hôpital Cochin AP-HP.
🔬 Wie läuft der Eingriff ab?
Unter örtlicher Betäubung wird ein Katheter über eine Vene eingeführt und bis zu den erweiterten Beckenvenen vorgeschoben. Feine Coils oder ein Embolisationsmittel werden platziert, um den venösen Rückfluss zu blockieren, der die Stauung verursacht.
📊 Welche Ergebnisse sind zu erwarten?
Die Embolisation zeigt eine deutliche Schmerzverbesserung bei 70 bis 85% der Patientinnen. Die Erholungszeit ist kurz, mit Rückkehr zu normalen Aktivitäten innerhalb weniger Tage.
❓ Häufig gestellte Fragen
Was ist das Beckenstauungssyndrom?
Chronische Unterleibsschmerzen durch erweiterte Venen im Becken, typischerweise verschlimmert durch langes Stehen und am Ende des Menstruationszyklus.
Wie wirksam ist die Embolisation?
70 bis 85% der Patientinnen berichten von einer deutlichen Schmerzverbesserung.
✅ Von der französischen Krankenversicherung übernommen · Keine Zusatzkosten · Hôpital Cochin AP-HP
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Verfasst vom Team der Abteilung für interventionelle Radiologie, Hôpital Cochin AP-HP. Letzte Aktualisierung: August 2026.
