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Hôpital Cochin – Port-Royal · AP-HP · Université Paris Cité
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Perkutane Ablation von Lungentumoren

Interventionelle Radiologie · Hôpital Cochin AP-HP

🔴 Onkologische Ablation

Perkutane Ablation von Lungentumoren

Ohne Thoraxchirurgie · Für fragile Patienten geeignet

⚡ Kurzantwort

Die perkutane Ablation (Radiofrequenz, Mikrowellen oder Kryoablation) behandelt Lungenkrebs im Frühstadium und Lungenmetastasen unter CT-Kontrolle, ohne Thoraxchirurgie, im Hôpital Cochin AP-HP. Sie ist besonders für fragile oder nicht operable Patienten geeignet, mit Ergebnissen vergleichbar der stereotaktischen Strahlentherapie.

📖 Was ist die perkutane Ablation von Lungentumoren?

Die perkutane Zerstörung von Lungentumoren durch Radiofrequenz, Mikrowellen oder Kryoablation ermöglicht die Behandlung von Lungenkrebs im Frühstadium (nicht operables NSCLC Stadium I) sowie von Lungenmetastasen, unter CT-Kontrolle, ohne Thoraxchirurgie.

Diese Techniken eignen sich besonders für fragile oder nicht operable Patienten. Die pulmonale Thermoablation bietet Ergebnisse, die mit der stereotaktischen Strahlentherapie vergleichbar sind, bei Erhalt der Lungenfunktion durch die begrenzte, gezielte Zerstörung.

⚡ Auf einen Blick

Kriterium Angaben
BetäubungVollnarkose oder tiefe Sedierung — kurzer Aufenthalt
IndikationNSCLC Stadium I nicht operabel, Lungenmetastasen
FührungCT-gesteuert
KostenVon der französischen Krankenversicherung übernommen

Daten validiert vom Team von Prof. Anthony Dohan, Hôpital Cochin AP-HP.

🔬 Wie läuft der Eingriff ab?

Unter CT-Kontrolle wird eine oder mehrere Sonden perkutan bis in den Lungentumor vorgeschoben. Je nach Technik wird das Tumorgewebe durch Hitze (Radiofrequenz, Mikrowellen) oder extreme Kälte (Kryoablation) zerstört, während das umliegende gesunde Lungengewebe weitgehend geschont wird.

📊 Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Die pulmonale Thermoablation bietet Ergebnisse, die mit der stereotaktischen Strahlentherapie vergleichbar sind, bei begrenzter Invasivität. Sie ist besonders wertvoll für Patienten, die aufgrund ihrer Lungenfunktion oder Begleiterkrankungen nicht für eine Operation infrage kommen.

❓ Häufig gestellte Fragen

Sind die Wartezeiten lang?

Die Wartezeiten variieren je nach Grund der Konsultation. Bei dringendem Bedarf wird stets eine Teleconsultation innerhalb einer Woche angeboten — bitte in Ihrer E-Mail an ri.cch@aphp.fr angeben.

Werde ich Schmerzen haben?

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose: Sie spüren während des Eingriffs nichts. Schmerzen oder mäßiges Unbehagen können beim Erwachen und in den folgenden Tagen auftreten, behandelt mit geeigneten Schmerzmitteln.

Darf ich nach dem Eingriff Auto fahren?

Nein. Nach einer Vollnarkose ist es untersagt, am selben Tag zu fahren. Eine Begleitperson muss Sie nach Hause bringen und die folgenden 24 Stunden bei Ihnen bleiben.

Muss ich meine Blutverdünner absetzen?

Ein Protokoll zum Umgang mit gerinnungshemmenden Medikamenten wird stets bei der präoperativen Anästhesie-Konsultation festgelegt, die vor jeder Vollnarkose unerlässlich ist. Ändern Sie Ihre Behandlung niemals ohne ärztlichen Rat.

Darf ich vor dem Eingriff essen?

Nein, striktes Fasten ist vor einer Vollnarkose obligatorisch (in der Regel 6 Std. für feste Nahrung, 2 Std. für klare Flüssigkeiten). Genaue Anweisungen erhalten Sie beim Anästhesiegespräch.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Die Wiederaufnahme hängt vom durchgeführten Eingriff ab und kann von wenigen Tagen bis zu 1-2 Wochen reichen. Ihr Arzt gibt Ihnen eine individuelle Einschätzung, angepasst an Ihren Beruf und Ihre Erholung.

Wer kann von der Lungenablation profitieren?

Patienten mit inoperablem NSCLC Stadium I oder mit oligometastatischen Lungenmetastasen (≤ 3 Läsionen).

Welche Risiken bestehen?

Der Pneumothorax (30 bis 40% der Fälle) ist die häufigste Komplikation, in der Regel wenig symptomatisch.

Ist ein ärztliches Schreiben erforderlich?

Ein ärztliches Schreiben wird empfohlen. Der interventionelle Radiologe beurteilt die Indikation. Kontaktieren Sie uns: ri.cch@aphp.fr · 01 58 41 46 12.

Wird das verwendete Material (Nadeln, Ablationssonden, Zement) zusätzlich berechnet?

Nein. Im Hôpital Cochin AP-HP (öffentliches Krankenhaus) werden alle interventionellen Radiologie-Eingriffe — einschließlich Ablationsverfahren (Radiofrequenz, Mikrowellen, Kryoablation) — zum Tarif der Sozialversicherung abgerechnet. Das während des Eingriffs verwendete Material (Nadeln, Sonden, Zement, Katheter...) ist vollständig in dieser Abrechnung enthalten. Es gibt daher niemals Zusatzkosten oder zusätzliche materialbezogene Gebühren.

✅ Von der französischen Krankenversicherung übernommen · Keine Zusatzkosten · Hôpital Cochin AP-HP

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Unser Team kann auf Englisch korrespondieren und beraten. Kontakt: ri.cch@aphp.fr

✓ Warum diese Seite vertrauenswürdig ist

Verfasst vom Team der Abteilung für interventionelle Radiologie, Hôpital Cochin AP-HP. Letzte Aktualisierung: August 2026.

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