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Hôpital Cochin – Port-Royal · AP-HP · Université Paris Cité
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Perkutane Angioplastie

Interventionelle Radiologie · Hôpital Cochin AP-HP

🔴 Gefäßmedizin

Perkutane Angioplastie

Ambulant · Örtliche Betäubung · Wiederherstellung des Blutflusses

⚡ Kurzantwort

Die perkutane Angioplastie weitet verengte oder verschlossene Arterien mit einem Ballonkatheter, manchmal mit Stent, unter örtlicher Betäubung, ambulant im Hôpital Cochin AP-HP. Sie ist die Standardbehandlung bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, ohne offene Operation.

📖 Was ist die perkutane Angioplastie?

Die perkutane transluminale Angioplastie ist eine interventionell-radiologische Technik, bei der eine verengte (Stenose) oder verschlossene (Okklusion) Arterie mit einem über einen Katheter eingeführten, unter Druck aufgeblasenen Ballon geweitet wird, manchmal kombiniert mit dem Einsatz eines Stents (selbstexpandierende Metallspirale), um den Gefäßdurchmesser zu erhalten.

Sie ist hauptsächlich bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) indiziert, einer durch Arteriosklerose bedingten Erkrankung, die 3 bis 10 % der Bevölkerung nach dem 50. Lebensjahr betrifft. Sie stellt den Blutfluss in den betroffenen Beinarterien wieder her, ohne offene Operation.

⚡ Auf einen Blick

Kriterium Angaben
BetäubungÖrtlich — ambulant
IndikationPeriphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Häufigkeit PAVK3 bis 10 % der Bevölkerung über 50 Jahre
KostenVon der französischen Krankenversicherung übernommen

Daten validiert vom Team von Prof. Anthony Dohan, Hôpital Cochin AP-HP.

🔬 Wie läuft der Eingriff ab?

Unter örtlicher Betäubung wird ein Katheter über eine Arterie (meist Leiste oder Handgelenk) eingeführt und bis zur verengten oder verschlossenen Stelle vorgeschoben. Ein Ballon wird aufgeblasen, um das Gefäß zu weiten; bei Bedarf wird ein Stent platziert, um das Ergebnis dauerhaft zu sichern.

📊 Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Die Angioplastie stellt in der Mehrheit der Fälle den Blutfluss wirksam wieder her und lindert die Symptome (Schmerzen beim Gehen, Wundheilungsstörungen). Regelmäßige klinische und bildgebende Nachkontrollen überwachen die Langzeitdurchgängigkeit des behandelten Gefäßes.

❓ Häufig gestellte Fragen

Sind die Wartezeiten lang?

Die Wartezeiten variieren je nach Grund der Konsultation. Schnelle Teleconsultationen werden angeboten: Geben Sie dies einfach im Kontaktformular an.

Werde ich Schmerzen haben?

Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt: Sie verspüren während des Eingriffs keinen Schmerz, höchstens einen leichten Druck. Ein mäßiges Unbehagen kann einige Tage anhalten, gelindert durch einfache Schmerzmittel.

Darf ich nach dem Eingriff Auto fahren?

Ja, in der Regel. Da der Eingriff nur unter örtlicher Betäubung ohne Sedierung erfolgt, können Sie selbst nach Hause fahren, wenn Sie sich gut fühlen. Bei Zweifeln planen Sie eine Begleitperson ein.

Muss ich meine Blutverdünner absetzen?

Das hängt von Ihrer Situation und dem geplanten Eingriff ab: Besprechen Sie dies unbedingt mit Ihrem Radiologen bei der Konsultation. Ein vorübergehendes Absetzen oder ein Wechsel kann je nach Blutungs- und Thromboserisiko erforderlich sein.

Darf ich vor dem Eingriff essen?

Für einen Eingriff nur unter örtlicher Betäubung ist in der Regel kein striktes Fasten erforderlich. Befolgen Sie dennoch die genauen Anweisungen, die Ihnen bei der Konsultation gegeben werden, da diese je nach Eingriff variieren können.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Die meisten Patienten nehmen ihre gewohnten Aktivitäten innerhalb weniger Tage wieder auf. Die genaue Dauer hängt vom durchgeführten Eingriff und Ihrem Beruf ab — Ihr Arzt gibt Ihnen eine individuelle Einschätzung bei der Konsultation.

Ist die Angioplastie der Operation für die Beinarterien vorzuziehen?

Bei den meisten Läsionen (kurze Iliaka- oder oberflächliche Femoralstenosen) wird die Angioplastie als Erstlinientherapie bevorzugt, da sie weniger invasiv ist, keine Narbe hinterlässt und eine sehr kurze Genesungszeit hat. Die Operation (Bypass) bleibt langen Läsionen oder dem Versagen der Angioplastie vorbehalten.

Ist die arterielle Angioplastie dauerhaft?

Die Dauer der Ergebnisse hängt von der Lokalisation und Länge der behandelten Läsion ab. Bei Beckenarterien liegt die Durchgängigkeit bei 80 bis 90% nach 5 Jahren mit einem Stent. Bei Oberschenkelarterien liegt sie bei 60 bis 70% nach 3 Jahren. Eine regelmäßige Nachsorge per Doppler-Ultraschall wird empfohlen.

Muss man Blutverdünner vor einer Angioplastie absetzen?

Nein, Thrombozytenaggregationshemmer (Aspirin, Clopidogrel) werden in der Regel beibehalten oder sogar vor dem Eingriff neu eingeführt. Blutverdünner werden je nach Anästhesieprotokoll angepasst.

Ist ein ärztliches Schreiben erforderlich?

Ein ärztliches Schreiben wird empfohlen. Der interventionelle Radiologe beurteilt die Indikation. Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular.

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✓ Warum diese Seite vertrauenswürdig ist

Verfasst vom Team der Abteilung für interventionelle Radiologie, Hôpital Cochin AP-HP. Letzte Aktualisierung: August 2026.

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