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Hôpital Cochin – Port-Royal · AP-HP · Université Paris Cité
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Bronchialarterien-Embolisation

Interventionelle Radiologie · Hôpital Cochin AP-HP

🫁 Pneumologischer Notfall

Bronchialarterien-Embolisation

Notfallbehandlung bei Hämoptyse · Ohne Operation

⚡ Kurzantwort

Die Hämoptyse kann lebensbedrohlich sein. Die Bronchialarterien-Embolisation behandelt notfallmäßig die Blutungsursache (Bronchiektasen, Tuberkulose, Aspergillom) durch gezielten Gefäßverschluss, ohne Lungenoperation, im Hôpital Cochin AP-HP.

📖 Was ist die Bronchialarterien-Embolisation?

Die Hämoptyse, das Aushusten von Blut aus den Atemwegen, kann gering oder massiv sein und lebensbedrohlich verlaufen. Die Bronchialarterien-Embolisation behandelt notfallmäßig die Blutungsursache (Bronchiektasen, Tuberkulose, Aspergillom) durch Verschluss der verantwortlichen Arterie.

Der Eingriff wird von einem interventionellen Radiologen im Notfallkontext durchgeführt, oft in Zusammenarbeit mit dem pneumologischen Team. Er ermöglicht in den meisten Fällen eine rasche Blutstillung ohne Notwendigkeit einer Lungenoperation.

⚡ Auf einen Blick

Kriterium Angaben
BetäubungÖrtlich, im Notfallkontext
HauptursachenBronchiektasen, Tuberkulose, Aspergillom
ZielSchnelle Blutstillung, Vermeidung einer Lungenoperation
KostenVon der französischen Krankenversicherung übernommen

Daten validiert vom Team von Prof. Anthony Dohan, Hôpital Cochin AP-HP.

🔬 Wie läuft der Eingriff ab?

Unter örtlicher Betäubung wird ein Katheter über die Leistenarterie eingeführt und bis zu den Bronchialarterien vorgeschoben. Nach Darstellung der blutenden Arterie wird Embolisationsmaterial injiziert, um sie selektiv zu verschließen und die Blutung zu stillen.

📊 Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Die Embolisation ermöglicht in den meisten Fällen eine wirksame und rasche Kontrolle der Hämoptyse. Eine Nachsorge zur Behandlung der Grunderkrankung (Bronchiektasen, Infektion) wird gemeinsam mit dem pneumologischen Team fortgesetzt.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ist dieser Eingriff immer notwendig?

Er wird bei signifikanter oder rezidivierender Hämoptyse indiziert, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache identifiziert ist und die Blutungsquelle embolisierbar ist.

Kann die Hämoptyse erneut auftreten?

Ein Rezidiv ist möglich, insbesondere wenn die Grunderkrankung fortbesteht. Eine engmaschige pneumologische Nachsorge wird empfohlen.

✅ Von der französischen Krankenversicherung übernommen · Keine Zusatzkosten · Hôpital Cochin AP-HP

🌍 Internationale Patienten

Unser Team kann auf Englisch korrespondieren und beraten. Kontakt: ri.cch@aphp.fr

✓ Warum diese Seite vertrauenswürdig ist

Verfasst vom Team der Abteilung für interventionelle Radiologie, Hôpital Cochin AP-HP. Letzte Aktualisierung: August 2026.

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